Donnerstag, 1. Januar 2015

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Nach einem Alpinunfall im Winter 2007 wo ich mehr als 30m abgestürzt bin, war ich auf der Suche nach einem neuen Zeitvertreib,
und habe mit dieser Outdoor Beschäftigung begonnen, und schnell die Leidenschaft für "verlassene Orte" sogenannte
"Lost Places" entdeckt. Unter anderem Luftschutzstollen, ehem. Militärische Anlagen, Keller, Bergwerke und Stollen. Heimatkunde aktiv erleben und begreifbar machen, Neues entdecken, Vergessenes dokumentieren!

Von dort war es dann nur mehr ein kleiner Schritt erste kleinere Höhlenbefahrungen zu unternehmen, mit 2016 bin ich als aktives Mitglied beim Landes Höhlenverein OÖ.


« Nimm nichts mit außer Fotos - Lass nichts zurück außer Fußabdrücke » 

Lost Places:
Verlassen und vergessen, wie in einem Dornröschenschlaf, morbide Orte die kaum wer näher in Augenschein nimmt, der Schönheit des Verfalls preis gegeben. In den Spuren der Vergangenheit lesen und sie festhalten. Es handelt sich um Bauwerke aus der jüngeren Geschichte, die nicht historisch aufgearbeitet worden sind oder aufgrund ihrer geringen Bedeutung kein allgemeines Interesse finden.
Nicht minder die Gefahren an solchen Orten, dunkle Gestalten, miserable Bausubstanz sowie Einsturztgefahr warten auf den Besucher.

Bergwerke:
Die Kultur der Bergleute, die einst mit primitivsten Werkzeug Stollen in die Berge trieben ist uns einzigartig fremd. Erzählungen aus dem Mittelalter sprechen von klein wüchsigen Metallkundigen, herum ziehenden Bergleuten, Zwergen? Bergbaustollen gehören wohl zu den gefährlichsten Orten unter der Erde, oft an natürlichen Klüften entlang getrieben nur mit Polsterhölzern gesichert, deren Alter heute oftmals mehrere hundert Jahre sein kann. Verbrüche sind jederzeit ohne Vorwarnung möglich!  

Luftschutzstollen:
Ein Teil unserer dunklen Geschichte dem vergessen entreißen, und in die Vergangenheit abtauchen in Demut an die Qualen der Errichtung dieser oft riesigen Labyrinthe denken. 
Neuzeit Archäologie in dieser von Menschenhand geschaffen Unterwelt, unter Tränen Schweiß und Blut dem Berg abgerungen.

Höhlen:
Was sind wir doch für ein eigenartiger Schlag, die den dunklen kalten feuchten Bauch des Berges, der wärmenden Sonne vorziehen? Einzig um unseren Fußtritt auf unberührtes Neuland dieser Erde zu setzen, um unsere Neugierde zu befriedigen. Im Berg herrschen absolute Dunkelheit und Gefahren, sich von jeglichen Komfort entledigen zu müssen, dem Fels anvertrauen, jeder Fehler kann über Tod oder Wiederkehr entscheiden, der letzten Zufluchtsort in einer Welt der Scheinbaren Sicherheit, Erreichbarkeit und Kontrolle.
Einzig unser Atem und Herzschlag ist hier zu vernehmen. Das Echo der Wassertropfen vermischt sich zu einem Murmeln wie undeutlichen Stimmen.
Rabenmauer Höhle

So hatte ich eines Tages eine Email von Herrn Weichenberger vom Oberösterreichen Landesarchiv in meiner Mailbox, ein Freund hatte mich sozusagen weiter emfohlen, da die Autoren gerade an einem neuen Buch recherchierten, und Hilfe benötigten.
So steuerte ich meinen Teil zum Buch "Unterirdisches Oberösterreich" bei.


http://www.books4you.at/list?back=507b794b29e580ec478cea8af9e5ac55&isbn=9783701201792