Grundsätzlich ist über diese kleine Höhle nicht sehr viel bekannt.
Sie liegt im ehemaligen Flussbett der Enns, oberhalb des verbreiterten Talboden. Während der Eiszeiten bildeten die Fließgewässer der Enns durch Ablagerungen große Schotterfelder, deren Reste heute als Terrassen das Landschaftsbild beherrschen. Dieses wurde im großen Interglazial durch eine sehr kräftige Tiefenerosion der Enns, die das Tal bis ungefähr auf das heutige Niveau ausschürfte, eingetieft.
Sie liegt im ehemaligen Flussbett der Enns, oberhalb des verbreiterten Talboden. Während der Eiszeiten bildeten die Fließgewässer der Enns durch Ablagerungen große Schotterfelder, deren Reste heute als Terrassen das Landschaftsbild beherrschen. Dieses wurde im großen Interglazial durch eine sehr kräftige Tiefenerosion der Enns, die das Tal bis ungefähr auf das heutige Niveau ausschürfte, eingetieft.
Auf Grund der Lage in einem Hang oberhalb eines Hofes und der Art des Hohlraums kann von einer künstlichen bzw künstlich erweiterten Höhle gesprochen werden.
Ein Anrainer erzählte mir dass er schon vor vielen Jahrzenten als Kinder darin gespielt hatte.
Möglicherweise diente die Höhle als Versteck in Kriegszeiten, ähnlich Erdställen, welche in Garsten allerdings keine bekannt sind.
Ein Anrainer erzählte mir dass er schon vor vielen Jahrzenten als Kinder darin gespielt hatte.
Möglicherweise diente die Höhle als Versteck in Kriegszeiten, ähnlich Erdställen, welche in Garsten allerdings keine bekannt sind.
Raumbeschreibung: am Wandfuss liegend auf einem schmalen Geländevorsprung öffnet sich in Kniehöhe ein kleines Loch welches nur auf allen Vieren passiert werden kann. Leicht ansteigend gelangt man unverzüglich in eine größere Rundkammer in welcher aufrechtes stehen möglich ist. Zur linken Seite verengt sich der Raum zu einem unschliefbaren Dachsröhre. An der Stirnwand wurden zwei Sitznischen in den Schotter gehauen, rechts oberhalb dieser eine kurze Fortsetzung. Aus zoologischer Sicht konnte ich folgende Tiere nachweisen, Kellerglanzschnecke, Winkel- und Höhlenspinnen, der Kot von Fledermäusen lässt leider keinen Rückschluss von welchen Arten dieses Versteck aufgesucht wird.
