Ein etwa 200 Meter langes Stollensystem trieb er im Alleingang in den Kürnberg. Insgesamt 58 Jahre arbeitete er an diesen seinem Stollen. 1958 wollte er als 23-Jähriger auf seinem Grundstück eine kleine Jausenstation errichten, für die er bereits einen kleinen Keller gegraben hatte. Als dieses jedoch aufgrund von Auflagen scheiterte, habe er einfach weitergegraben, erzählt der Altmann.
So entstand ein Stollen der tief in den Kürnberg reicht. Der Stollen geht in einem gewundenen Gang tief unter die Erde, und reicht bis zur Grundwassersohle, welche er als Brunnen nutzte.
In den ersten Jahren arbeitete sich Altmann mittels Spitzhacke durch das Sandgestein. Später kamen auch ein von ihm selbst konstruierter Bohrer sowie Sprengstoff zum Einsatz.
Muck: „In meiner Jugend habe ich Maschinenschlosser gelernt. Zudem bin ich Mitglied bei der Feuerwehr, wo ich das Sprengen erlernte“, sagt Altmann.Die Tonnen an Material, die er per Scheibtruhe aus seinem Stollen holte – an guten Tagen schaffte er rund 30 Fuhren – verschenkte er an Leute, die den Baustoff gut gebrauchen konnten. So war ihm geholfen und den Leuten auch.
Erst im Jahre 2008 stellte der Pensionist aus gesundheitlichen Gründen seine Grabungen ein.
In der Mitte der 1980er Jahre hat Altmann zudem begonnen, sein Stollensystem auch künstlerisch zu gestalten. Überall an den Wänden befinden sich von ihm gefertigte bunte Gravuren, welche vom tiefsten Punkt, dem Grundwasserspiegel, nach oben der Evolution nachempfunden ist.
Muck erzählte gerne aus dem Krieg. Davon wie er auf die „Hitlerakademie“ ging, von seinem Vater der im Krieg gestorben ist. Als 10-jähriger musste er mitansehen, wie die Deutsche Wehrmacht fünfzehn Deserteure erschoss.
Mucks Tunnelsystem ist die Verarbeitung seiner Traumata. In den Winkeln der Höhle finden sich Runenzeichen, Kriegssymbole, kuriose Gestalten, ein Davidstern, "Sonnenräder", pagane Tierwesen. Manchmal träumte er schlecht, dann hätte er am liebsten weitergraben...
Nur eine einzige Türe ist Tabu und bleibt verschlossen, da darf keiner hineingehen : „Das ist sein Geheimnis.
In den ersten Jahren arbeitete sich Altmann mittels Spitzhacke durch das Sandgestein. Später kamen auch ein von ihm selbst konstruierter Bohrer sowie Sprengstoff zum Einsatz.
Muck: „In meiner Jugend habe ich Maschinenschlosser gelernt. Zudem bin ich Mitglied bei der Feuerwehr, wo ich das Sprengen erlernte“, sagt Altmann.Die Tonnen an Material, die er per Scheibtruhe aus seinem Stollen holte – an guten Tagen schaffte er rund 30 Fuhren – verschenkte er an Leute, die den Baustoff gut gebrauchen konnten. So war ihm geholfen und den Leuten auch.
Erst im Jahre 2008 stellte der Pensionist aus gesundheitlichen Gründen seine Grabungen ein.
In der Mitte der 1980er Jahre hat Altmann zudem begonnen, sein Stollensystem auch künstlerisch zu gestalten. Überall an den Wänden befinden sich von ihm gefertigte bunte Gravuren, welche vom tiefsten Punkt, dem Grundwasserspiegel, nach oben der Evolution nachempfunden ist.
Muck erzählte gerne aus dem Krieg. Davon wie er auf die „Hitlerakademie“ ging, von seinem Vater der im Krieg gestorben ist. Als 10-jähriger musste er mitansehen, wie die Deutsche Wehrmacht fünfzehn Deserteure erschoss.
Mucks Tunnelsystem ist die Verarbeitung seiner Traumata. In den Winkeln der Höhle finden sich Runenzeichen, Kriegssymbole, kuriose Gestalten, ein Davidstern, "Sonnenräder", pagane Tierwesen. Manchmal träumte er schlecht, dann hätte er am liebsten weitergraben...
Nur eine einzige Türe ist Tabu und bleibt verschlossen, da darf keiner hineingehen : „Das ist sein Geheimnis.


















