Nach Joseph A. Schultes wurde
erstmalig im Jahre 1729 die Beobachtung gemacht, daß an dem Schutthange, der sich an die Felsen
des Gosauhalses anlehnt, ein Fleck
stets ohne Schneebedeckung blieb.
Der bei den Aufschließungsarbeiten des „Warmen Wassers“ aufgefundene Stollen konnte in die Zeit um 1450 datiert werden. Vermutlich waren diese Quellen schon den Römern bekannt. Die höchste Wassertemperatur wurden 24° C gemessen. Laut Untersuchung handeltes sich vermutlich um eine Chlor/Sulfat-Quelle.
Der bei den Aufschließungsarbeiten des „Warmen Wassers“ aufgefundene Stollen konnte in die Zeit um 1450 datiert werden. Vermutlich waren diese Quellen schon den Römern bekannt. Die höchste Wassertemperatur wurden 24° C gemessen. Laut Untersuchung handeltes sich vermutlich um eine Chlor/Sulfat-Quelle.
An der entsprechenden, unterhalb
gelegenen Stelle des Sees fror dieser am Ufer auf mehrere Quadratklafter nicht zu.
Die Folge dieser Beobachtung war, daß durch den Schutthang ein mit Holz gezimmerter Stollen in der Länge von 24 „*Hallstätter Stabein“, also 28,6 m, vorgetrieben wurde, bis durch den Schutt der Fels erreicht war, über den aus einer Spalte ein Wasser in der Stärke von ungefähr 1/3 Quadratzoll hervorrann.
Die Folge dieser Beobachtung war, daß durch den Schutthang ein mit Holz gezimmerter Stollen in der Länge von 24 „*Hallstätter Stabein“, also 28,6 m, vorgetrieben wurde, bis durch den Schutt der Fels erreicht war, über den aus einer Spalte ein Wasser in der Stärke von ungefähr 1/3 Quadratzoll hervorrann.
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| Gottesgab Brunnen |
Es wurde in einer Rinne gefangen und hölzernen Wannen im Stollen zugeleitet. Es diente zum Waschen und Baden. Es wurde dem Wasser eine große Heilkraft bei Ausschlägen und Gicht zugeschrieben. Schultes weist die Quelle den Schwefelquellen zu. Es wurde der Stollen später sogar in das Gestein eingetrieben, doch wurde der eigentliche Quellursprung nicht erreicht. Als gegen 1810 der Weg von Steeg bis zur Gosaumühle (entlang dem Westufer des Hallstätter Sees) fahrbar gemacht wurde, wurde durch die Straßenauffütterung der Stollen gänzlich verbaut. Am 15. Juni 1930 gelang es Friedrich Simony, die nur mehr dem Namen nach bekannte, aber ansonsten verschollene Örtlichkeit am westlichen Seeufer halbwegs zwischen der Gosaumühle und Steeg wieder aufzufinden.
Wir können heute
zweifellos von einer Chlor-Sulfat-Quelle sprechen, unter solchen Umständen
ist es begreiflich,
daß die Quelle
zu Heilzwecken herangezogen
wurde.
*Das „Hallstätter Stabl“ war ein im Salzbergwerk verwendetes Maß und hatte eine Länge von 1,192 m
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| Holzzimmerung |
Wir steuerten die Gosaumühle an da wir den
genauen Ort des Quellstollens nicht kannten, einzig eine schwaz-weiss
Fotographie von Morten aus den 1940er Jahren war unser Anhaltspunkt.
Via Satellitenbild suchten wir das Umfeld ab und fanden schnell einen
passenden Ort.
Schon beim Zustieg von einer Parkbucht sahen wir eine art Unterführung die sich als Stollenmundloch herausstellte. Beim Straßenbau wurde der Stollen unterirdisch mit eingebunden.Einzig der Teil des Stollens unter des Straße verläuft ist ausgemauert, der hintere Teil ist ursprünglich in Holzausbau und macht im letzten Drittel eine Kurve, ehe ein 5m langer Versturz das Fortkommen zur Felskammer stoppt (bei ca 60m), einst soll der Stollen über 160m gemessen haben.
In
der Sole laufen Schienen mittig Holzbretter die mit alten Nägeln
verankert sind. Die Zimmerung im hinteren Teil ist bereits Einsturz
gefährdet!Schon beim Zustieg von einer Parkbucht sahen wir eine art Unterführung die sich als Stollenmundloch herausstellte. Beim Straßenbau wurde der Stollen unterirdisch mit eingebunden.Einzig der Teil des Stollens unter des Straße verläuft ist ausgemauert, der hintere Teil ist ursprünglich in Holzausbau und macht im letzten Drittel eine Kurve, ehe ein 5m langer Versturz das Fortkommen zur Felskammer stoppt (bei ca 60m), einst soll der Stollen über 160m gemessen haben.
Im Bereiche des „Warmen Wassers“ befanden sich große Ansammlungen der fadenbildenden Diatomee Melosira varians.
Sehr bemerkenswert ist das Auftreten starker Kolonien von Spongilla lucustris.
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| Versturz |
Das Warmwasser am Hallstättersee























