Bereits in der Steinzeit ist der Verkehrsweg
über das Ennstal benutzt worden, dies hat Spuren hinterlassen. Hier in
Ternberg befindet sich ebenfalls ein sehr alter Kulturboden, nahe der
Tieferbachkapelle würde bei Grabungsarbeiten ein Steinbeil aus grünen
Serpentin gefunden.
Aus der Römerzeit wurden gerade für Ternberg bedeutsame Funde gemacht.
Sie beweisen, daß der Talgrund am Eingang ins unwegsame Gebirge wenn
auch spärlich, so doch überhaupt schon besiedelt gewesen sein muß.
Seit mehr als tausend Jahren wird hier an der Eisenstraße Erz
gewonnen und verarbeitet.
Das Eisen bezogen die Römer in den letzten zwei Jahrhunderten ihrer Herrschaft in Ufernorikum vom steirischen Erzberg. Das nötige Eisen brachten sie auf dieser Straße, der Eisenstraße heran, die deshalb auch die heute noch bekannte Bezeichnung „ Eisenstraße" führt.
Diese Römerstraße verlief von Steyr weg am linken Ufer der Enns, während die in Ternberg und Losenstein gemachten Funde annehmen lassen, daß sie an einer unbekannten Stelle später den Fluß überschritt, möglicherweise Nähe dem Ternberger Ortsteil Trattenbach-Breitenfurth. Die Funde auf beiden Seiten der Enns sprechen ohne Zweifel für einen römerzeitlichen Flußübergang in Ternberg.![]() |
| ehem. Hammer und Hüttwerk im Wendbachtal (Kern) |
| Symbolfoto |
Das Eisen bezogen die Römer in den letzten zwei Jahrhunderten ihrer Herrschaft in Ufernorikum vom steirischen Erzberg. Das nötige Eisen brachten sie auf dieser Straße, der Eisenstraße heran, die deshalb auch die heute noch bekannte Bezeichnung „
Funde in Ternberg, Losenstein und Kastenreith bekräftigen die Ansicht, dass von Steyr nach Lorch schon jene Straße bestand, über den Verlauf scheint bis dato wenig bekannt.
In diesem Zusammenhang war der Fund von drei römischen Müzen in Schweinsegg interessant, da hier bereits 1835, 1852 römische Denare, gefunden wurden, sowie ein römischer Grabstein, der vom Landwirt Franz Burghuber, vulgo Mayr zu Dambach in Ternberg, Ebenboden 17, beim Ackern. Etliche Jahre darauf kamen weitere Stücke zum Vorschein und man auch eine eiserne Lanzenspitze.
Im Königreich Norikum machte man sich den Metallreichtum zu nutze, in den Tälern unserer Berge zeigen sich noch häufig Spuren längst verfallener alter Stollen, so bei Ternberg, im Trattenbach und Wendbach und oberhalb von Losenstein. Dort wurde von Alters her schon nach Eisen gegraben.
Spuren der Bergbautätigkeit führen bis in die Römerzeit zurück. Ursprünglich schürften die Bergleute an den Stellen, wo die Erzadern bis an die Bergoberfläche durchbrachen
Bei einer Begehung am Fuße der Hohen Dirn besichtigte D. Mitterkalkgruber den mittelalterlichen Bergbau mit seinen Stollen und Schutthalden. Dabei entdeckte er einige Stollen an einer Felswand die sich vom Mittelalterlichen Bergbau wesentlich unterscheiden.
Die Stollen führen nicht waagrecht in den Berg sondern fallen steil nach unten ab und münden in einer Art Höhle von wo sie wieder nach unten fortsetzen.
Zudem findet man unmittelbar eine große Anzahl von Erz- und Schlackeresten was auf eine Verhüttung vor Ort und Stelle schließen lässt.
Ähnliche Funde wurden in Ternberg hinter der Bahnhof liegenden Hochtrasse gefunden. Bei einem Straßenbau kamen hier nahe der Tieferbachkapelle mächtige Feuerstellen zum Vorschein, vermutlich Rennöfen bzw. Schüttöfen zum Schmelzen von Erz, eine eingesandte Probe ergab einen Eisengehalt von 58% im Erz. Solche Rennöfen wurde mit Vorliebe an Höhenzügen angelegt.
Die Erzlager sind in einem ziehmlich langgezogenen Streifen, die das Wendbachtal quert, enthalten und bestehen aus Spateisenstein, Rot- und Brauneisenstein. Die Talhänge zeigen überall zahlreiche Spuren des einstigen Betriebes. Der Schmelzbetrieb in der Hütte Wendbach bestand bis 1804 und mußte wegen technischer Mängel am Hochofen eingestellt werden.
So an manch unzugänglichen Ort findet man auch heute noch Tiefe Schächte die in Stollen und Kavernen münden. Lange Stollen wie auch viele Pingen, sowie Klüfte die künstlich erweitert wurden um an das Erz zu gelangen.
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ehem. unter Zöppel einst & heute


















