Die Rabenmauerhöhle liegt im Reichraminger Hintergebirge auf 670 m Seehöhe. Man erreicht die Höhle von Reichraming aus, indem man der Forststraße Richtung Große Klause folgt. Kurz vor dieser Klause mündet von Westen der Rabenbach ein. Von hier beginnt der weglose Aufstieg zur Höhle. Die Höhle wurde vom Verein für Höhlenkunde Sierning entdeckt und hat eine Länge von 35 m. Die Eingangshalle der Höhle verjüngt sich nach innen zu und wird auch niedriger, im hinteren Abschnitt verengt sich auf etwa einen Meter. Über einen kleinen Aufstieg von 2 m ist dann die Endkammer. Auf Grund ihrer versteckten Lage wird sie von Fledermäusen und Raubvögeln gerne aufsucht. Trotz der wenigen Fundstücke aus der Rabenmauerhöhle läßt sich die Aussage machen, daß Bären ungefähr zeitgleich mit jenen des Nixlochs die Höhle nutzten.
Diese Fundstelle ist damit ein weiterer Beleg für den Höhlenbären in den Oberösterreichischen Voralpen.
| Foto: S. Pysarczuk |
![]() |
![]() |
| Höhlen Tisch |
Da unser GPS keinen Akku mehr hatte folgten wir unserem Kartengedächtnis, und konnten erst auf den letzten besonders steilen Meter das Höhlenportal sichten.
Die Überraschung war groß als wir eine Bank und einen Tisch direkt unter der Felswand antrafen, und sogleich eine Pause einlegten. Als wir da so saßen und den privilegierten Ausblick genossen, tobten die Raben und Falken über uns, der Name Rabenmauer kommt nicht von ungefähr, Federn lagen jedemenge im Eingangsbereich.
![]() |
| Höhlen Portal |
![]() |
| Endkammer |
![]() |
| Tümpel Endkammer |
Das Höhlenportal ist etwa 5-6m hoch, es tropft Wasser von oben durch das Höhlendach, rechts liegt eine Kammer, das Licht dringt ziemlich tief ins Innere so dass an den Wänden Moose, Flechten und einige Pflänzchen wachsen können. Ein Stein ist beinahe völlig grellgrün überzogen.
Nach hinten verjüngt sich der Gang und über eine Stufe gelangt man in die kleine höher gelegene Endkammer, in der deutlich mehr Höhlengetier anzutreffen ist!


















































