Erst in der Klammstrecke der Saurüsselmauer münden aus Opponitzer Kalk einige Quellen von Süden ein. Besonders die oberste Quelle ist bemerkenswert, sie kommt aus einem alten 10m langen Bergwerksstollen und schüttet gut 2 Sekundenliter.
Wir trafen uns also mit einem alten Jäger, der uns erzählte, dass die Silberlucke seit den 30er Jahren geben soll, sie aber schon seit
geraumer Zeit durch Hangrutsch verschlossen bzw. nur mehr wenige Meter befahrbar sein soll. In den 60er Jahren soll sie
scheinbar noch befahrbar gewesen sein, erzählte er uns. Wir wollen diesem Geheimnis natürlich selbst auf den Grund gehen und folgen den Bach aufwärts! Unser Vermutung ist das dieser Stollen weit älter ist... jedoch gestaltet sich durch den ersten Schnee die Wegbahnung äußerst schwierig. Steile rutschige Hänge eine canyonartige Schlucht der man teilweise nur im Bachbett folgen kann, völlig durchnässt und matt treffe ich nach zwei Stunden wieder beim Schluchteingang ein ohne den Stollen gefunden zu haben.
Salz gab dem Salzabach seinen Namen, aber Salz kommt schon lange nicht mehr darin vor. Es muss aber einmal am Wurbauerkogel eine Saline gegeben haben, denn zweimal ist in alten Bamberger Urkunden davon die Rede.
Auch der Name „Bannholzmauer“ dürfte ein gewichtiger Hinweis auf die schon im 12. Jahrhundert betriebene Salzgewinnung sein, denn nach einer kaiserlichen Verfügung ist jeder Wald rund um ein Bergwerk ein Bannwald. Wahrscheinlich hat es sich nur um einen kleinen Salzstock gehandelt, der bald aufgebraucht war und das Ende der Saline brachte.
Eine Saline (salzhaltige Quelle) im Panholz bei Windischgarsten ist nämlich vorhanden,
auch der Name Salza spricht dafür. Übrigens mag diese Saline, von der wir heute offenbar nur geringe Überreste haben, einmal größere Bedeutung gehabt haben; ist doch die Saline in Windischgarsten selbst plötzlich aufgebrochen und später wieder versiegt.
Der Wuhrbauerkogels der Hausberg Windischgarstens hieß damals der „Große Gunst". (im Mittelalter als „Stein" oder „mons Asiech" bezeichnet)
Desgleichen findet sich im Bannholze westlich von Windischgarsten
eine von Rehwild häufig besuchte, sumpfige Mulde mit Sole,
weiteres eine Salzquelle auf dem Grunde des „Bauern am Pyhm" von 2% NaCl, der Gehalt, ist so mächtig, dass sie trotz wiederholter ärarischer Verschlagung immer wieder ausbricht. Der Bauer betrieb zur Jahrhundertwende einen "Kurbetrieb" wo in Holzwannen Gäste zum Bade kamen.
Solen um Windischgarsten, findet man Rande des Rotenmoos-Torfmoores, weiter in der Ötz und im Sulzgraben in der Gegend des Bodinggrabens um Spital am Pyhrn (Frumaneralm, Gamering), eine mächtige Salzquelle in der Laussa, sowie im Bosrucktunnel.
Salz gab dem Salzabach seinen Namen, aber Salz kommt schon lange nicht mehr darin vor. Es muss aber einmal am Wurbauerkogel eine Saline gegeben haben, denn zweimal ist in alten Bamberger Urkunden davon die Rede.
| Quelle: „Bamberger Rechte und Einflüsse in Österreich“ Urmap |
Eine Saline (salzhaltige Quelle) im Panholz bei Windischgarsten ist nämlich vorhanden,
auch der Name Salza spricht dafür. Übrigens mag diese Saline, von der wir heute offenbar nur geringe Überreste haben, einmal größere Bedeutung gehabt haben; ist doch die Saline in Windischgarsten selbst plötzlich aufgebrochen und später wieder versiegt.
Der Wuhrbauerkogels der Hausberg Windischgarstens hieß damals der „Große Gunst". (im Mittelalter als „Stein" oder „mons Asiech" bezeichnet)
Solen um Windischgarsten, findet man Rande des Rotenmoos-Torfmoores, weiter in der Ötz und im Sulzgraben in der Gegend des Bodinggrabens um Spital am Pyhrn (Frumaneralm, Gamering), eine mächtige Salzquelle in der Laussa, sowie im Bosrucktunnel.
























