Der Luftschutz-Stollen St. Magdalena liegt am Weg unter der Kirche,
ein Stück weiter westlich gibt es ja noch die Hofbauerstiege sowie die der Stollen der auch Magdalenahöhle genannt wurde, dies ist ein in den Fels gearbeiteter Luftschutzstollen der aber nie
vollendet worden ist. Es ging da ein Stück in den Berg. Vor
Jahren wurde sie fast ganz zugeschüttet damit keiner mehr hinein kam.
Zitat:
"Ich weiß das noch aus Erzählungen meiner Großmutter.
Diese Schutzeinrichtung war aber nie sehr beliebt, das lag am "Publikum".
Sie hat lieber mit den Kindern den Weg nach Linz auf sich genommen - wenn noch Zeit war."
Zitat:
"Ich weiß das noch aus Erzählungen meiner Großmutter.
Diese Schutzeinrichtung war aber nie sehr beliebt, das lag am "Publikum".
Sie hat lieber mit den Kindern den Weg nach Linz auf sich genommen - wenn noch Zeit war."
Die heute noch bestehenden Gebäude des Aubrunnerweg 1-49 sind Teil einer
groß geplanten Infanteriekaserne für die Deutsche Wehrmacht, die ein
Wohngebiet abschließen sollte, welches die gesamte Ebene des
Schlantenfeldes eingenommen hätte. Die Bauten beginnen an der
Altenberger Straße mit einer annähernd hufeisenförmigen,
zweigeschossigen Anlage mit mächtig aufragendem viergeschossigen Eckturm
und setzen sich fort mit fünf zweigeschossigen, langgezogenen
freistehenden Blöcken in paralleler Anordnung. Schlichte
Fassadengliederung mit additiver Achsenabfolge und dem üblichen
Erscheinungsbild einfacherer NS-Siedlungen.
Erbaut 1940/41 vom Heeresbauamt. Das Projekt wurde 1942 großteils zurückgestellt.
Erbaut 1940/41 vom Heeresbauamt. Das Projekt wurde 1942 großteils zurückgestellt.
Es soll auch 2 Luftschutz-Stollen Auhof gegeben haben, sowie mehrere Lager für Zwangsarbeiter, darunter das
Lager Dornach sowie das Lager Schlantenfeld. Auf Areal der Kepler Uni war ein Gefangenenlager. Nachforschungen ergaben, dass es sich dabei um ein Kriegsgefangenenlager
gehandelt haben dürfte, das auf dem Gelände des heutigen Science Parks
der JKU angesiedelt war. "Bis zu 5000 sowjetische Gefangene könnten hier
bis 1945 untergebracht worden sein.
Am möglichsten scheint, dass die Projektierung der Stollen deutlich größer angedacht war, vermutlich jedoch erst kurz vor Kriegsende mit der Prospektierung begonnen wurde.
Im Jänner 1945 hatte es übrigens noch eine Luftschutz-Planung für einen „Stollen Auhof“
gegeben: für 1200 Personen mit Vermerk „vorgenehmigt, bei Wehrmachtshilfe vergrößert“. Das war vermutlich eher im Bereich des Abhanges der in Kapitel 8 erwähnten (heereseigenen)
Ausbuchtung von Parzelle 1807 vorgesehen, vielleicht aber auch nördlich des Schlosses, wurde aber offenbar nie verwirklicht. Über einen angedachten „Stollen Dornach“ hieß es damals „entfällt
dzt.“ (also derzeit)
Ältere Mitbürger berichten von
Kelleranlagen unter den derzeitigen Häusern in Dornach-Auhof, im Bereich
der Straßenbahnüberquerung Schumpeterstraße soll sogar vor einigen
Jahren einmal die Straße eingesunken sein und ein Eingang zu einem
Kellersystem frei gelegen sein.
Bunkers auf dem Foisnerplatz in Urfahr, der 1949 begonnen wurde. Vor
ihm war sehen der „Passiankeller" in EbelsbergBunkers auf dem Foisnerplatz in Urfahr, der 1949 begonnen wurde. Vor
ihm war sehen der „Passiankeller" in Ebelsberg Nr. 95 ausgebaut werden.










