Luegg wird bereits im 11. Jahrhundert als Burg genannt. Nach alten
Urkunden wurden als damalige Burgherren die vollfreien „Ritter
zue Lueg“ genannt. 1820 war Alois Graf Trautmannsdorf Besitzer des teilweise noch immer
intakten Höhlenburg Luegg. Eine der herumziehenden Räuberbanden, welche
zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ganze Steiermark vom Osten her
unsicher machten, hatte sich das Puxer Loch und seine Burgreste als
Schlupfwinkel und Stützpunkt auserkoren. 1931 wurde ein mittelalterlicher Rüstungsteil, ein Harnisch usw. gefunden.
Oberhalb des Ortes Teufenbach im Bergmassiv des „Pleschaitz"genauer gesagt in dessen ausgedehntem Steilabsturz, genannt die Puxer Wand oder Puxberg befinden sich in 60-70 m Abstand zwei unterschiedlich, große Höhlen. Die östlich gelagerte Höhle hat eine Höhlenöffnung von ca. 40 m in Höhe und Breite; im Volksmund wird sie das „Puxer Loch" genannt. In dieser großen Höhle, welche in ihrem Hintergrund ein ganzes Gängesystem aufweist, stehen noch heute die Ruinen der Höhlenburg Luegg.
Von der Höhlenburg zieht eine natürliche Kluft in den Berg hinein, diese wurde im vordersten Abschnitt künstlich erweitert. Dieser „unterirdische Gang“ führt 107m weit in den Berg, bis zu einer Wasserstelle einer eingearbeiteten Quellwasserkammer. Der an den Wänden künstlich überarbeitete „Kamingang“ führt hingegen von einem ehemaligen Wohngebäude wieder ins Freie, weshalb dieser als Fluchtgang in den örtlichen Sagen interpretiert wird.
Hinter der rießigen vorderen Höhlenöffnung wölbt sich noch eine tiefe Kuppel, daran anschließend dann die bereits erwähnten Höhlengänge.
Auf schmalen Terrassen und Felsbändern in der Steilwand unterhalb dieser Höhle stehen noch immer beträchtliche Reste ehemaliger, übereinander gestaffelter Wehrmauern.
Auch der Höhleneingang selbst ist höher gelegt, geschützt, darüber hinaus war noch ein starker Torbau vorhanden, der in Teilen noch steht. Von den übrigen Burggebäudeteilen stehen nur noch weinge Reste einzig die Grundmauern sind noch sehr gut nachvollziehbar.
Die Schalaun-Höhle liegt ca. 140 m über dem Talboden. Von der Höhlenburg selbst sind nur geringe Reste erhalten und auch von dem in alten Urkunden nachgewiesenen Turm ist kaum noch etwas zu sehen. Beide Höhlenburgen waren während ihres Bestehens durch eine mit starken Lederseilen gehaltenen Hängebrücke verbunden, welche dann später durch einen 60-70m langen, von Westen nach Osten in Absätzen ansteigenden, gedeckten Holzbohlengang welcher an der Steilwand heraus abgestützt und ergänzt wurde, dessen Spuren in der Steilwand noch sichtbar.
Die damals unzugängliche Lage beider Wehranlagen, und Planung sind heute noch bewundernswert!
Das Höhlensystem hinter der Burg war für deren Bewohner und die Besatzungen dieser Höhlenburg der damals typische, stets vorhandene Fluchtweg. Diese Flöhlengänge sind an verschiedenen Stellen durch Menschenhand präzise nachgearbeitet, verbreitert, geebnet und darüber hinaus mit mehrfachen, in den Fels gehauenen Stufengruppen versehen worden. Diese Burg- und Fluchthöhlen kann man nahezu aufrecht gehend, ca. 40m bis kurz hinter die eingearbeitete Quellwasserkammer begehen, ab hier folgt das sog. Lehmparadies, ein niederer lehmiger Kriechgang.

Die Unterscheidung zwischen der Höhlenburg Schalaun und der so nahen Höhlenburg Luegg hat sich
in der Volkserinnerung immer mehr verwischt. Und da es im heimlichen Volksglauben in diesen beiden Höhlenburgen und ihren Höhlen immer noch „umgehen" soll, wollte uns niemand der dort Ansässigen zu den total verwachsenen, vergessenen Aufstiegspfaden durch diese Steilwände begleiten.
Oberhalb des Ortes Teufenbach im Bergmassiv des „Pleschaitz"genauer gesagt in dessen ausgedehntem Steilabsturz, genannt die Puxer Wand oder Puxberg befinden sich in 60-70 m Abstand zwei unterschiedlich, große Höhlen. Die östlich gelagerte Höhle hat eine Höhlenöffnung von ca. 40 m in Höhe und Breite; im Volksmund wird sie das „Puxer Loch" genannt. In dieser großen Höhle, welche in ihrem Hintergrund ein ganzes Gängesystem aufweist, stehen noch heute die Ruinen der Höhlenburg Luegg.
Von der Höhlenburg zieht eine natürliche Kluft in den Berg hinein, diese wurde im vordersten Abschnitt künstlich erweitert. Dieser „unterirdische Gang“ führt 107m weit in den Berg, bis zu einer Wasserstelle einer eingearbeiteten Quellwasserkammer. Der an den Wänden künstlich überarbeitete „Kamingang“ führt hingegen von einem ehemaligen Wohngebäude wieder ins Freie, weshalb dieser als Fluchtgang in den örtlichen Sagen interpretiert wird.
Hinter der rießigen vorderen Höhlenöffnung wölbt sich noch eine tiefe Kuppel, daran anschließend dann die bereits erwähnten Höhlengänge.
Auf schmalen Terrassen und Felsbändern in der Steilwand unterhalb dieser Höhle stehen noch immer beträchtliche Reste ehemaliger, übereinander gestaffelter Wehrmauern.
| Wasserloch, Quellbrunnen |
Auch der Höhleneingang selbst ist höher gelegt, geschützt, darüber hinaus war noch ein starker Torbau vorhanden, der in Teilen noch steht. Von den übrigen Burggebäudeteilen stehen nur noch weinge Reste einzig die Grundmauern sind noch sehr gut nachvollziehbar.
Die Schalaun-Höhle liegt ca. 140 m über dem Talboden. Von der Höhlenburg selbst sind nur geringe Reste erhalten und auch von dem in alten Urkunden nachgewiesenen Turm ist kaum noch etwas zu sehen. Beide Höhlenburgen waren während ihres Bestehens durch eine mit starken Lederseilen gehaltenen Hängebrücke verbunden, welche dann später durch einen 60-70m langen, von Westen nach Osten in Absätzen ansteigenden, gedeckten Holzbohlengang welcher an der Steilwand heraus abgestützt und ergänzt wurde, dessen Spuren in der Steilwand noch sichtbar.
Die damals unzugängliche Lage beider Wehranlagen, und Planung sind heute noch bewundernswert!
| neutralisiertes Hakenkreuz |
| Rhaphidophoroidea, Höhlenschrecken |
| Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) |
Das Höhlensystem hinter der Burg war für deren Bewohner und die Besatzungen dieser Höhlenburg der damals typische, stets vorhandene Fluchtweg. Diese Flöhlengänge sind an verschiedenen Stellen durch Menschenhand präzise nachgearbeitet, verbreitert, geebnet und darüber hinaus mit mehrfachen, in den Fels gehauenen Stufengruppen versehen worden. Diese Burg- und Fluchthöhlen kann man nahezu aufrecht gehend, ca. 40m bis kurz hinter die eingearbeitete Quellwasserkammer begehen, ab hier folgt das sog. Lehmparadies, ein niederer lehmiger Kriechgang.
Die Unterscheidung zwischen der Höhlenburg Schalaun und der so nahen Höhlenburg Luegg hat sich
in der Volkserinnerung immer mehr verwischt. Und da es im heimlichen Volksglauben in diesen beiden Höhlenburgen und ihren Höhlen immer noch „umgehen" soll, wollte uns niemand der dort Ansässigen zu den total verwachsenen, vergessenen Aufstiegspfaden durch diese Steilwände begleiten.
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| Burggrundrisses (Grafik aus: Wagner 2006) |















