Samstag, 28. Mai 2016

Bad Ischl Rauchkarhöhle 1626/300

Das Schönberg-Höhlensystem bei Bad Ischl im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und der Steiermark entstand 2007 durch den Zusammenschluss des Feuertal-Höhlensystems und der Raucherkarhöhle. Mit einer Länge von über 140 km wurde es die längste Höhle Österreichs und der Europäischen Union. 

Alljährlich etwa in der ersten Augustwoche findet auf der Ischler Hütte eine Forschungswoche statt. Im Rahmen der Forschungswoche 2007 gelang es den teilnehmenden Höhlenforschern, den lange gesuchten Durchgang zwischen den beiden Höhlensystemen zu finden. Die weitverzweigte Höhle mit 34 Eingängen liegt im Toten Gebirge.
 

Das Gebiet um das Schönberg-Höhlensystem wird vom Landesverein für Höhlenkunde Oberösterreich erforscht, vermessen und kartographiert und liegt an Platz 13 der Liste der längsten Höhlen der Welt.

Unsere Tour führte in den Sogenannten Gigantendom eine riesige Halle, hier findet alljährlich eine Höhlenmesse statt zum Andenken an eine verunglückte Höhlenforscherin die bei einer Forschungstour um leben kam.
Weiters besichtigtigen wir die Gigantenkluft, über einen schmalen Dolien einstieg der fast zur Gänze mit Schnee bedeckt war rutschten wir die 3m in ein sehr schmales Loch hinunter bis zu einer Wettertüre.
Von hier aus geht es steil bergab und jede Kammer die wir betreten offenbart größe und eindrucksvollere Eisgebilde, die oft einige Meter hoch werden.

Das fortbewegen auf dem Eis, dass wie ein zugefrorenes Bachbett wirkt ist gar nicht so einfach ohne Steigeisen, da es teilweise bergauf und bergab geht.


Hier war dann ohne Stiegzeug kein weiterkommen mehr eine 30-40cm dicke Eisdecke in der man in Regel drüberläuft ist gut 6m in die Tiefe gebrochen.
Speratistenschacht: fallt mehere hundert Meter tief ab
Kurz vor einsetzten eines schweren Gewittters erreichten wir wieder die Ischlerhütte.





Dienstag, 10. Mai 2016

Blindes Loch 1665/8


Unsere heutige Tour führte uns zum "blinden Loch" dies versteckt im Wendbachtal liegt, wir hatten das Portal bei einer der vielen Touren im Wendbachtal vom Gegenhang gesichtet. Am Weg dort hin trafen wir den Jagdpächter und unterhielten uns eine Weile ehe wir die Straße Richtung Höhle verließen. Nun folgten wir weglos über Gamssteige nach oben.



Über Geröll, Totholz und alten knorrigen Bäumen kamen wir der Felswand immer näher, und schon bald konnten wir das große Portal erkennen, und stiegen zu. Wärendessen war die 15. Zecke entfernt worden die wir "eingesammelt" hatten.



Die Höhle hat nicht um sonst diesen Namen "blindes Loch" erhalten, ein großes Felsportal führt etwa 5m ins Innere, ab dort ist Kletterei angesagt. Über eine Felsstufe gelangt man 4m höher und folgt nur kurz dieser Rinne, ehe sie in einer kleinen Kammer endet. Sowie mehrer kleine Höhlen, Halbhöhlen und Nieschen wurden befahren.