Schon der Name "Pechgraben" dieses Graben lässt auf Bergbautätigkeit schließen.
Der Besitzer des im Pechgraben befindlichen Steinkohlenrevieres war Herr Franz Wickhoff & Comp.
Er hatte Zwei Stollen sind in Betrieb, der Franz - Stollen nördlich, und der Barbara - Stollen.
Der Besitzer des im Pechgraben befindlichen Steinkohlenrevieres war Herr Franz Wickhoff & Comp.
Er hatte Zwei Stollen sind in Betrieb, der Franz - Stollen nördlich, und der Barbara - Stollen.
Der Bergbau im Pechgraben wird genannt zwischen 1841 und 1880, Produktionsdaten
sind jedoch nur von 1841 bis 1877 bekannt.
sind jedoch nur von 1841 bis 1877 bekannt.
Heute führt ein Knappenweg am ehemaligen Steigerhaus und Berghaus (ehem. Unterkunft
der Bergleute) vorbei zu den ehem. Stollen, aus denen die ”Alpenkohle” gefördert
wurde. Aus
den Stollen unweit der Wanderstrecke, die längst in
Vergessenheit geraten sind, gewann man im 19. Jahrhundert beträchtliche
Mengen an Kohle. Um den schwarzen Schatz zu Tage zu fördern, schufteten
hier nicht nur einheimische Bergleute; 1869-1876 heuerte man
160 Bergarbeiter aus Böhmen, Mähren, Italien, Ungarn,Schlesien, Kärnten und
Bayern an. Im nahe gelegenen Pechgraben wurden Erze mit einem 30%igen
Eisengehalt entdeckt.
Das Projekt, einen Schmelzofen dort zu errichten,
gelangte jedoch nie über das Entwurfsstadium hinaus.
Nahe der Stelle, wo 1836 der Johann Stollen angeschlagen wurde gewann man 20 Jahre lang Kohle aus dieser Grube. Der einstige Franz-Stollen, der 1865 eine Länge von 400-500 m erreichte, verlief direkt unter unserem Güterweg. Einige Stollen erreichten eine Länge von über 2 Kilometern, sind aber im Laufe der Zeit eingestürzt und verfallen. Der Franz Stollen war die ergiebigste Kohlengrube und stand am längsten in Betrieb. Um ihre „bösen“ Gase entweichen zu lassen und sie besser mit Luft zu versorgen, schuf man Tagschächte zur Oberfläche. Auf den vor den Stollen gelegenen Abraumhalden besteht die
Möglichkeit, Kohlestücke und Pflanzenversteinerungen zu finden.
Leider konnte man damit das Problem der Rutschungsgefahr nicht in den Griff bekommen, befinden wir uns doch hier in einer geologisch rutschungsgefährdeten Flyschzone der Grestner Schichten am Abhang des Berges. Auch eine Hangrutschung wurde untersucht, mit
den geoelektrischen Messungen sollte festgestellt werden, ob sich
Hinweise auf den vermuteten eingestürzten Bergbaue an besagter Stelle
befinden.
"Ein Hauptanteil beim Franz-Stollen ist wohl der, dass die Einhaltung desselben so viel kostet, indem er fast ganz vom ersten Auslängen an in Zimmerung steht, welche wegen des matten Wetter sehr bald erstickt und einbricht. Die Erhaltung der Zimmerung also verteuert, da kein Eigentums-Wald vorhanden ist, und alles Grubenholz von der Fürst Lamberg’schen Herrschaft| Grubenkarte Franzstollen im Pechgraben |
in Steyer gekauft werden muss, den Betrieb sehr, und würde auch bei schwunghafterer
Kohlenerzeugung die Förderung hemmen, abgesehen davon, dass die Strecke doch eine ziemlich bedeutende ist, bei der Menge an Biegungen und Krümmungen, die der Stollen zeigt.
Im Beginne des Sommers 1863 war der Franz-Stollen mit 6 Mann im Betriebe, und hatte eine sehr matte Bewetterung in der Grube sind, trotz der Wetterlucken. Die Arbeit selbst geschieht teils im Schichtenlohne, teils im Gedinge; der Grundlohn ist 60 - 80 kr. Der Verkaufspreis der Kohle ist durchschnittlich 50 - 60 kr. pr. Centner im Pechgraben." G. Freiherrn v. Sternbach
Knappenweg:
Am Beginn gibt ein kleiner Schauraum Einblick in die 50jährige Geschichte des ehemaligen Kohlebergbaus. Die neu errichtete Stollenzimmerung beim Mundloch des „Klausriedlstollen“ und 22 Schautafeln entlang dieses Knappenweges zeigen die wirtschaftliche Bedeutung des Bergbaues, die Wohn- und Arbeitsituation und die sozialen Verhältnisse der Bergleute und ihrer Familien.
Interessierte
erfahren unter welchen Bedingungen die Bergleute gelebt und gearbeitet haben.
Nach dem 2. Weltkrieg
wurde versucht, Kohle abzubauen.
Rainer-,
Klausriedl-, Barbara-, Franz- und Ignazstollen, sondern auch die Stelle
einer Kohle-Waschanlage und eines Knappenhauses, Halden mit taubem
Gestein, einen Schürfversuch aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und
einen Teich, dessen kühles Nass durch die unterirdischen Aktivitäten
auf Nimmerwiedersehen versickert ist.
Der Heimatforscher
Josef Wilhelm scharte Gleichgesinnte um sich, um dieses fast vergessene
Relikt der Wirtschaftsgeschichte auf 28 Schautafeln wieder ans
Tageslicht zu fördern. Da die Stollen, aus denen man einst Kohle für die
Eisenindustrie geholt hatte, natürlich längst verstürzt sind,
symbolisierte man einige Grubenzimmerungen. Dies lässt erahnen, wieviel
hochwertiges Holz damals für Stollenlängen bis zu 2500 m verbraucht
worden ist.





