Wir parken mehrere hundert Meter abseits und nähern uns durch 40 Zentimeter tiefen Schnee über einen Forstweg dem tief verschneiten alten Haus, draussen wie drinnen hat es minus 10°C. Schon auf der Garage prangert die Jahreszahl 1956 doch womöglich ist dieses Haus noch älter. Auf der Abgewandten Seite fehlt die Hauswand und der Zutritt ist ein leichtes.
Über eine Falltüre gelangen wir in ein tiefer gelegenes Zimmer, Schnee wurde durch die glaslosen vergitterten Fenster ins Innere verfrachtet, die Kälte beißt, kaum lässt sich die Kamera ruhig halten die Finger sind taub!
Ein Bummerlofen und ein Kartoffeldämpfer das einzige was im Raum verblieb, wir erkunden die Mittlere Etage, in einer kleinen Kammer, eine "Herren Zeitschrift" wohl gengen die weiblose Einsamkeit hier am Berg. Über eine hözerne Treppe betreten wir aus Obergeschoß, ein altes Bett rechts an der Wand, moderer Geruch, weiter durch einen Türstock in einen zweiten leeren Raum, die Türe lehnt an der Wand, hinter der Dachschräge Hohlräume wie an der Wand ein großer Rechen. Die Kälte zwingt uns zurück in unser Fahrzeug, wir verlassen diesen kargen Ort der uns vom harten Leben hier oben und seinen Entbehrungen erzählte.