Zum ersten mal hörten wir von einem befreundeten Höhlenforscher Kollegen von einem tief im Totengebirge verschollenen Flugzeug, welches zum Teil im Eingangsbereich einer Höhle liegen soll.
Also versuchte ich mehr Informationen über dieses Flugzeug zu finden, mit sehr mäßigen Erfolg. Ich veröffentlichte also eine Suchmeldung in einer einschlägigen Fachzeitschrift, (ÖFH) welche bescheiden Erfolg brachte, zu mindest die Type stand nun fest, eine Junkers 88 A-12 T . In der Bevölkerung erzählt man sich, daß es sich um eine Kurier Maschine gehandelt haben soll, die in den 1940ern an der Felswand eines Berges zerschellte.

"Der Aufstieg druch die Felswand ist sehr lange und schwierig von oben führen leicht ansteigend horizontale Felsbänder weiter Richtung Westen. Nach 70m entdeckte >>Franz<< in einem der horizontal verlaufenden Bänder auf ca.1800 Seehöhe einen kleinen Schacht, ca. 5m tief.
Am Schachtboden lag noch viel Schnee. Jedoch ein Abstieg ohne Seil erschien ihm zu gefährlich. Im
Einstiegsbereich lagen etliche Teile von einem vor langer Zeit
abgestürztem Flugzeug. Die Wrackteile eines unbekannten Flugzeugs liegen verstreut vor und auch
noch weit in der Höhle. Vergessen sind die Namen der Insassen und
vergessen der Name des Flugzeugs?" "Der Aufstieg druch die Felswand ist sehr lange und schwierig von oben führen leicht ansteigend horizontale Felsbänder weiter Richtung Westen. Nach 70m entdeckte >>Franz<< in einem der horizontal verlaufenden Bänder auf ca.1800 Seehöhe einen kleinen Schacht, ca. 5m tief.
Am Schachtboden lag noch viel Schnee. Jedoch ein Abstieg ohne Seil erschien ihm zu gefährlich. Im
Es handelt sich bei der Ju88 A-12T um ein Übungsflugzeug mit Doppelsteuer, Serienumbau aus der A-5, wobei die Kabine verbreitert wurde und die Bodenwanne fehlt.
| Fotos: Rührlinger, Stieglbauer |
Die Ju88 A-12 mit der Kennung TJ+KX zerschellte am 29.04.1944 an einer Felswand im Toten Gebirge, alle drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.
Die Besatzung setzte sich wie folgt zusammen:
Flugschüler Fhj-Ofw Kuhlebert, Wilhelm, ges * 05.11.1917, Oldenburg
Hilfsfluglehrer Gefr Fielka, Werner, ges * 21.03.1923, Ratibor / Oberschlesien (VB Uffz.)
Nachr.-Hilfslehrer Uffz Gegerle, Karl-Heinz, tot * 07.10.1921
Alle 3 Besatzungsmitglieder sind in Linz-St.Martin in einem Gemeinschaftsgrab Nr.3G-3-21 begraben.
Die Besatzung setzte sich wie folgt zusammen:
Flugschüler Fhj-Ofw Kuhlebert, Wilhelm, ges * 05.11.1917, Oldenburg
Hilfsfluglehrer Gefr Fielka, Werner, ges * 21.03.1923, Ratibor / Oberschlesien (VB Uffz.)
Nachr.-Hilfslehrer Uffz Gegerle, Karl-Heinz, tot * 07.10.1921
Alle 3 Besatzungsmitglieder sind in Linz-St.Martin in einem Gemeinschaftsgrab Nr.3G-3-21 begraben.
Die Ausbildung erfolgte zu dieser Zeit an zwei Fliegerhorsten der "Flugzeugführerschule" Wels und der "Grosskampffliegerschule" Hörsching. Jedoch um so länger sich der Krieg hinauszögerte, desto mehr Druck hatten die Fliegerschulen, neue Mannschaften bereit zustellen, so dass es sehr häufig zu Unfällen kam. Alleine in Hörsching verunglückten im Mai/Juni 1940 nicht weniger als 24 Flieger tödlich! Generell soll bei der deutschen Luftwaffe in den Kriegsjahren als Richtwert gegolten haben, dass ein Drittel der Anwärter durch Verletzung und Tod ausscheiden würden.











