Montag, 29. April 2019

Lostplace Bikertreff


In mitten einem Dorf taucht plötzlich ein bewaldeter Flecken auf, aus dessen Grün ein Dachgiebel zu ragen scheint, schon steuern wir Ziel genau diesen Ort an.
Durchs verwachsene Dickicht führt ein schmaler Pfad direkt welcher am Haus verbei führt.
Durchs dichte Gebüsch erspähen wir jedemenge Unrat der rundherum gelagert wurde.
Wir treten durch die fehlende Hintertür ins Haus, und schon kommen wir ins Staunen.
Ein Haufen alter Motorräder, Motorteile, Zylinder, Ersatzteile wohin das Auge blickt.




Durch die Stube, am alten wunderschön verzierten Herd vorbei in einen dunklen Raum mit Couch, Kachelofen und Bett, an der Wand ein Hirschgeweih.



Über eine hölzerne Treppe gelangen wir ins Dachgeschoss, eine alte Nähmaschine und eine uns unbekanntes Gerät stehen hier im Stroh.







Freitag, 19. April 2019

in den Ennsermauern


Am späten Vormittag starten wir vom Parkplatz der Stallburgalm in Richtung Ennsermauern, die Forststraße waren stellenweise von Lawinen verschüttet. Wir bogen vor der Brücke ab und folgten dem Bach einige hundert Meter aufwärts.



Über den Harschschnee einer Lawine stiegen wir sehr zügig und komfortabel bis zur ersten Felswand auf. Folgt man der Rinne weiter nach oben soll man zum Salcherloch und zum holzbring Stollen aus dem ersten Weltkrieg kommen, auch ein sehr alter mit Eisen versicherter Steig soll weiter nach oben führen.
Dem Wandfußball folgend überquerten wir einige steile Rinnen, eh wir ein mögliches Objekt in weiterer Entfernung erblickten.
Plötzlich ein gröllendes Geräusch, 20m neben uns donnern zweit Felsen von der Wand und schlagen mit voller Wucht im Schneefeld ein!
3 Halbhöhlen konnten gefunden werden, jedoch keine von nennenswerter Größe.
Diese Durchstiegs Höhle nannten wir " Zimmer mit Balkon" da man durch ein Loch ins Innere tritt, und auf einen kleinen Plateau ähnlich einem Balkon zur andern Seite frei nach unter blickt.
Nach einer kurzen Brotzeit auf der Stallburgalm stiegen wir wieder über die Forststraße ab.

Steinbacher Goldloch 1665/4

Punktgenau stiegen wir zur >>Höhle<< auf, und legten unser Augenmerk Hauptsächlich auf die Lebewesen der Höhle.
Die Wasserschüttung ist trotz der erst vor kurzen zu ende gegangenen Schneeschmelze sehr gering, schon im niedrigen Gang der ins Innere mäandert treffen wir auf Salamander Larven in mehreren Zwischenstadien, Bandfüßler (polydesmuscollaris) sowie die Höhlenspinne (Meta menardi).


In der ersten Kammer eine kleine Hufeisennase, insgesamt konnten wir 5 davon finden.
Am Fels ein frischer Name (Adolf Gruber) war bei der letzten Befahrung noch nicht!


Über den sehr engen Spalt stiegen wir in die 2. Kammer nach oben, so eng das ich selbst meine Kamera aus der Tasche holen musste, und nach oben reichen, da ich sonst nicht durchgepasst hätte.


In Kammer 2 eine größere Wasseransammlung, und sogleich konnte ich überaus viele Höhlenflohkrebse ausmachen. Im seichten Wasser unterhalb der hohen Sinterwand wurden auch einige Fledermausknochen gefunden, sowie ein zusammengerollter Tausendfüßler gefunden. Nur wenig Wasser trieft über die glatte Sinterwand, über die alten Eisen wurde ein Seil gespannt, jedoch nicht Fachmännisch, also von keinem Höhlenforscher, ein kurzer Versuch wurde unternommen über die ca 10m hohe Sinterwand hinaus zu Klettern, jedoch ohne wirklliche Sicherung erschien uns dies zu riskant!