Am Ostfuße des Kleinen Priel nahe Hinterstoder dem linken Flußufer folgend, gelangt man zum Eingang der Höhle die unter Denkmalschutz steht, es besteht ein strenges Betretungsverbot!
Jedoch ist es möglich die Höhle im Rahmen einer >> geführten Tour zu befahren!
Die Kreidelucke war schon frühzeitlich im Jahre 1828 bekannt, auch Spuren von "Schatzgräbern" lassen sich nachweisen. Höhlensagen >>1 >>2 über die Kreidelucke erwähnen, wie etwa weitere Ausgänge, erzählen von einer Schatztruhe die von einem schwarzen Hund bewacht wird, und natürlich vom Teufel. Tatsächlich ist erwiesen, dass es keine Verbindungen unter dem Berg hindurch gibt.
Die Kreidelucke ist eine aktive Wasserhöhle, an der anschaulich zu sehen ist, die Löslichkeit des Gesteins wie Trias und teilweise Juraskalken des Dachsteinkalkes, die durch Schichtfugen und kluftartige Verwerfungen sowie durch kohlesäurehaltiges Wasser rasch erweitert wird.
Das Kreidehöhlensystem besteht aus einer Reihe von weiten und niedrigen Schichtfugenräumen die miteinander durch Gänge verbunden sind, die Errosionsbasis beruht rein auf den fließenden Kräften des Wassers. Die Verbruchvorgänge gewinnen erst mit zunehmender Breite der Gänge an Bedeutung.
Die Hauptgänge der Kreidelucke laufen entlang von Verwerfungen (NO-SW) was typisch ist für solche Höhlensysteme.
Von Gesamtsystem sind nur 1160m Höhlengänge bekannt wobei der höchste Punkt (Lehmschacht) 51m über dem Eingang liegt, und der tiefste -25m (Steile Schichtfuge).
Die Wässer der Kreidelucke und des nahe liegenden Schwarzenbach hängen zusammen, bei Hochwasser Ereignissen steigt das Wasser im Höhleninneren schnell an, und schießt aus dem Eingang der Kreidelucke.
An Fauna sind Brunnenkrebse, Tausendfüssler, Schnecken, Höhlenbuckelfliegen und Höhlenlaufkäfer gesichtet worden. Die Temperatur liegt im Sommer wie im Winter bei 8,5 °C.
Im Eingangsbereich der Höhle findet man verschiedene Arten von Fledermäusen.
In den 1949/50er Jahren hat sich der Brunnenmacher J. Fröhlich große Verdienste um die Erforschung der Kreidehöhle erworben. Ein Teil der der Höhle, die sogenannte "Fröhlich-Kluft", ist ihm zu Ehren benannt. Die Höhle ist bis heute nicht restlos erforscht, man vermutet hinter einem Endsiphon weitere Gänge.























