Ab 1944 erfolgen insgesamt 22 Bombenangriffe auf Linz.
Auch der Spallerhof bereitet sich auf Luftangriffe vor. Um die stark befahrene Hanuschstraße vor Angriffen zu sichern, werden hier Nebelanlagen eingesetzt. Bei Luftangriffen suchen die Spallerhofer Schutz im Bunker am Andreas-Hofer-Platz, der dem Spallerhof am nächsten gelegen war.. Auch am Spallerberg wurde an einem Stollen gebaut, für den Bau wurden ab Herbst 1944 Häftlinge eingesetzt. Kurzfristig wurden wegen der Bombenangriffe auf die HGW im November 1944 die Locherei und Teile der Hollerithmaschinen auf den Spallerhof ausgelagert. (Rathkolb,Reiterer)
Auch der Spallerhof bereitet sich auf Luftangriffe vor. Um die stark befahrene Hanuschstraße vor Angriffen zu sichern, werden hier Nebelanlagen eingesetzt. Bei Luftangriffen suchen die Spallerhofer Schutz im Bunker am Andreas-Hofer-Platz, der dem Spallerhof am nächsten gelegen war.. Auch am Spallerberg wurde an einem Stollen gebaut, für den Bau wurden ab Herbst 1944 Häftlinge eingesetzt. Kurzfristig wurden wegen der Bombenangriffe auf die HGW im November 1944 die Locherei und Teile der Hollerithmaschinen auf den Spallerhof ausgelagert. (Rathkolb,Reiterer)
Warnungen vor bevorstehenden Angriffen wurden über Radio gesendet. Wenn es hieß "Angriffe auf Kärnten-Steiermark", wussten die Linzer, dass sie sich in Sicherheit bringen mussten.
Noch vor Fertigstellung des Stollens kam jedoch Ende April 1945 als einer der schwärzesten Tage in der Linzer Stadtgeschichte. Bereits am Morgen dieses sonnigen Frühlingstages – also ungewöhnllich bald – kam aus dem "Volksempfänger" die gewohnte Unheilmeldung: "Einflug starker anglo-amerkianischer Kampfverbände in den Raum Kärnten-Steiermark". Dieser geographische Hinweis “Kärnten-Steiermark” hatte für die Linzer die gleiche Schockwirkung wie für die Wiener der bekannte “Kuckuck”. Er besagte nichts anderes, als daß Linz oder auch Wels und Steyr wieder mal "dran waren". Normalerweise erfolgt pro Tag nur ein einziger Angriff.
Der letzte allerdings, am 25.4.1945, verlief anders als die 21 vorangehenden.
Noch vor Fertigstellung des Stollens kam jedoch Ende April 1945 als einer der schwärzesten Tage in der Linzer Stadtgeschichte. Bereits am Morgen dieses sonnigen Frühlingstages – also ungewöhnllich bald – kam aus dem "Volksempfänger" die gewohnte Unheilmeldung: "Einflug starker anglo-amerkianischer Kampfverbände in den Raum Kärnten-Steiermark". Dieser geographische Hinweis “Kärnten-Steiermark” hatte für die Linzer die gleiche Schockwirkung wie für die Wiener der bekannte “Kuckuck”. Er besagte nichts anderes, als daß Linz oder auch Wels und Steyr wieder mal "dran waren". Normalerweise erfolgt pro Tag nur ein einziger Angriff.
Der letzte allerdings, am 25.4.1945, verlief anders als die 21 vorangehenden.
"Beim schwersten Luftangriff auf Linz flüchteten die Spallerhofer zunächst in den Bunker am Andreas-Hofer Platz. Als Entwarnung gegeben wird, machen sie ich auf den Weg zurück zum Spallerhof. Anders als sonst folgt an diesem Tag jedoch ein zweiter Angriff. Die Bomber fliegen bis zur tschechischen Grenze, kehren um und starten ihren zweiten Anflug auf Linz. Den Spallerhofern bleibt nichts anderes übrigals im noch nicht fertiggestellten Stollen auf der Spallerbergkuppe Zuflucht zu suchen. Als sicher kann der aber nicht gelten, da er in weichen Lehmgrund gegraben wurde."
Im Fertigausbau sollte dieser Stollen 5100 Personen Schutz bieten, jedoch wurde bis Kriegsende eine maximale Ausbaulänge von 228m erreicht.
Im letzten Kriegsjahr wurde hier erst mit dem Stollenbau begonnen, der für viele Spallerhof-Bewohner fast zu einem Massengrab geworden wäre. Er wurde von zwei Seiten, im Norden im Bereich des heutigen Hornikweges und im Süden am Hausleitnerweg westlich der Schule in Lehm gegraben, ein nach unten zu geneigter Stollen! Wobei sich die beiden Stollen irgendwo unter der Kuppe des Berges vereinigen sollten.
Richtig spannend wird es aber dann noch ein
kleines Stückchen weiter und dann links durch den Torbogen im Innenhof
des Gebäudes Glimpfingerstraße 69. Hier befindet sich nicht nur die
erste Tiefgarage vom Spallerhof. Ein Stückchen
weiter im Hof auf der linken Seite sieht man mitten in der Wiese einen
Zaun mit der Aufschrift „Betreten verboten“. Dieser Zaun wurde vor 20 –
30 Jahren aufgestellt, da der darunterliegende Bunker aus dem Zweiten
Weltkrieg einzustürzen drohte. Passiert ist nie etwas – weder hat das
Erdreich nachgegeben noch wurde der Bunker, wie in den anderen Höfen,
zugeschüttet.
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Ein Splitterschutz Deckungsgraben im Kaplanhof-,Spitalsviertel musste einem Neubau der Wohnungsgesellschaft GWG in Derflingerstaße weichen, um Platz für eine Tiefgarage zu schaffen.Leider konnten wir nur mehr einen Teil der Anlage begutachten, da die Bagger schneller waren.
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| Privat Aufnahme |
Am 27.Dezember 1944 kam es zu jedoch einem Treffer und es gab Tote! Bei den Opfern handelte es sich um Tischler der Wehrmachtstischlerei, welche Attrappen von Fliegerabwehrgeschütze aus Holz imitierten, ebenso unter den Opfern eine 66jährige Frau, Namens Anna Viehböck die durch die Druckwelle an die Wand geschleudert wurde, und ihren Verletzungen erlag. Ihr Ehemann ein Schuhmacher überlebte den Bombentreffer.
Quelle: OÖ Nachrichten






















