Hier befand sich eine Küche und ein Gastraum, die Kühlkammer mit Zapfhahn ist echt ein Highlight, selbst die Schlüssel hängen noch an der Wand.
Im Erdgeschoss befinden sich sonst nur einige Räume die völlig Zugemüllt sind, flogen der hölzernen Treppe nach oben, hier verläuft ein langer Flur an dessen Seiten jeweils kleine Zimmer sich befinden. Kaum ein Fenster ist noch ganz die Vorhänge zerfetzt und zerrissen, manche Räume sind Zentimeter hoch mit Taubenkot regelrecht überzogen. Risse durchziehen die Wände und künden vom baldigen Ende dieses Bauwerkes.
In jedem Zimmer befindet sich ein Stromzähler der anlief sobald man eine Münze einwarf, jedoch nur eine Toilette und ein Bad mit Wanne sowie in jedem Zimmer ein kleiner Ofen.
Auch viele Zeitungen Hefte, Bücher, und Ansichtskarten und Rechnungen diverser Bewohner liegen bis heute verstreut im ganzen Haus.
Dieser Ort zeugt von einem sehr Spartanischen Leben in den 1950ern in denen die Bewohner von damals in einfachsten kargen Räumen ihr Dasein verlebten.
In die zweiten Etage führt wiederum eine Treppe, jedoch lässt sich diese mittels einem Schiebegitter verschließen.
Über einen angelehnte Leiter gelangt man ins Dachgeschoss, auf welchem der Boden mit 30 Zentimetern Taubenkot bedeckt ist, so das die gelagerten Gegenstände nur mehr zur Hälfte heraus ragen, wir vermieden es den Dachboden zu betreten. Wir verlassen dieses Haus welches uns die Einfachheit der kleinen Leute von einst wieder in Erinnerung gerufen hat.
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