Mittwoch, 7. Oktober 2015

Steyr Münichholzerwald

Einen entscheidenden Einschnitt in die Geschichte von Münichholz brachte der Einmarsch der Nationalsozialisten. Die Errichtung einer Großsiedlung in Münichholz steht in engem Zusammenhang mit der Aufrüstung des Dritten Reiches, den Steyr-Werken.
Der Stadtteil entstand in seiner jetzigen Form 1939.
Es gab das KZ-Nebenlager Steyr-Münichholz auch ein Außenlager des KZ Mauthausen mit bis zu 3090 Häftlingen. Diese wurden bei der Steyr-Daimler-Puch AG zu Bauarbeiten in der Rüstungsindustrie (Kugellager- und Flugmotorenherstellung) sowie bei der Stadtgemeinde Steyr zur Erstellung von Luftschutzstollen herangezogen. Der Stadtteil liegt am Ennsknie mit dem Konglomerat-Steilabfall, hier gut versteckt nahe des Ufers findet sich noch heute Reste einer Trasse, sowie ein "provisorischer" Stollen,  teils betoniert doch großteils Konglomerat. 50m weiter eine art Stellung, massiv betoniert, in der Mitte eine Höhlenkammer. Es könnte sich hierbei um die Förderstelle des Enns Schotters handeln, denn durch das Vorkommen eines ausgezeichneten Schotters,  der aus der Enns durch einen Schwimmbagger gefördert wurde, konnten die Bauvorhaben schnell realisiert werden, zwei der modernsten sogenannte "Reichsstraßenfertiger" bewirkten , daß pro Tag 100 m neue Straßenfläche errichtet werden konnten.






Eingang





Kriechgang nach oben

Gänge
Stiege

Gänge


Stellungsbau

2 Kommentare:

  1. Gibt es hierzu gps Koordinaten? Würde mich sehr gern selbst mal umsehen

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  2. War auch schon drinnen. Leider teilweise zugemüllt....

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