Freitag, 18. September 2015

Steyregger Höhle Fuchsloch 6843/1

Zwischen Plesching und Steyregg liegen in der Sandsteinzone des Pfennigberges zwei Höhlen, die im Volksmunde Höllweizen genannt werden. Der Name geht auf das althochdeutsches Hellawizzi zurück und bedeutet Hölle. In den zwei Höhlen sind unzählige Bearbeitungsspuren früherer Zeit zu sehen, bis zur erweiterung eines unteridrischen Sandsteinbruches. Obwohl Funde fehlen hielten sie viele für Kulthöhlen aus Ur- und Frühgeschichtlicher Zeit.
Zutritt Verboten
Fuchsloch
Abstieg
Sinterecke
Inschriften

Inschrift Steinmetz
Graberhalle
Die Höhle befindet sich im Gemeindegebiet von Steyregg. Nach einem kurzen Check ging es durchs „Fuchsloch“ (Eingangsbereich der Höhle) eine von mehreren Engstellen die ins Innere der Höhle führen. Diese Engstellen sind so niedrig und schmal, dass sogar kleine Personen einige Meter durch robben müssen. In diesem Unterirdischen Steinbruch wurde Arkosesandstein für Mühlsteine aus dem Gestein gebrochen, die Inschrift "Johannes Statzner Steinmetzmeister anno 1675" belegt diesen Abbau.
 
kleine Steyregger Höhle:


Die kleine Steyregger Höhle besitzt drei Eingänge, auch diese wurde als unterirdischer Sandsteinbruch genutzt. Auch dient sie als Fledermaus Quartier für geschützte Arten.
http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/dHG_1938_39_6_0149-0155.pdf




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