Bei Untersuchungen fand man Keramikstücke aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit.
In den Grabstätten entdeckte man viereckige Urnentröge mit Scherben und Aschenurnen.
Die Gänge verlaufen sehr weit unter dem Erdboden, sind aber teilweise mit Sand verschüttet. Man kann aber noch viele Gänge und Räume selbst erkunden.
| Grab |
Inzwischen wurde der Wald, der diese Anlage abschirmte, abgeholzt, und Wind und Wetter löschten alle damals noch lesbaren Inschriften aus. Nun sind nur noch die in den Sandstein gehauenen Grabnischen und die dazu gehörenden Ausnehmungen für die Inschriften zu sehen.
Auf der vorderen Felswand waren zwei Felder mit insgesamt sechs Inschriften herausgemeißelt. Jedoch sind diese durch natürliche Einflüsse nicht mehr gut sichtbar. Auf ihnen standen/stehen der Name und das Alter der dort begrabenen Leute.
Der Legende nach gibt es einen unterirdischen Gang, der einmal bis nach Ruprechtshofen geführt haben soll. Andere Leute sind jedoch der Meinung, dass man nur bis nach Schlatten gehen konnte. Heute sind nur noch der Einstieg und die ersten wenigen Meter des Tunnels begehbar, da der Rest mit Sand verschüttet ist.
Bei der Anlage war auch ein in den Stein gehauenes Labyrinth von Gängen und Kammern mit einer erhaltenen Gesamtlänge von 50 m. Beim Eingang zu diesem unterirdischen System gab es einen inzwischen eingestürzten Felsensaal, möglicherweise ein zur Grabanlage gehörender Kultraum.
(Quelle: Landjugend Leonhofen)

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