Wir parken unweit und in Sichtweite dieses in mitten einem Feld stehenden verlassenen kleinen Häuschen. Eisig peitscht der Wind über das schneeweiße Feld, durch die glaslosen Fenster fängt sich die eises Kälte im Haus.
Die Holzbretter sind von Alltagsgegenständen wie Schuhen, Matratzen, Flaschen und Müll übersät.
Dieses Haus scheint bereits Jahrzehnte verlassen zu sein. Die Stube leer, einzig der massiv wirkende gemauerte Ofen zeugt
von der Anwesenheit ehemaliger Bewohner. Eine steile
Holztreppe führt unter das offene Dach. Zwei niedrige Türen
führen in eine ehemalige Schlafstube, vergammelte Matratzen rotten vor
sich hin. Jeder Schritt hier oben könnte einer zuviel sein, überall
sieht man runter ins Untergeschoss, morsche Bretter bei jedem Tritt.
Die Aussenmauer wölbt sich bereits weit nach aussen, die Zeit für diesen Ort neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu, selbst der kleine Gewölbekeller unterbei, füllt sich unaufhörlich mit Schutt, der von oben nach rutscht.
Im Inneren betreten wir die ehemaligen Wohnräume, an einer Wand fallen uns Poster aus den 1950ern ins Auge. Marilyn Monroe lächelt uns von der Wand entgegen, was für ein Fund!
Staunend stehen wir vor dieser Wand und betrachten die Stars und Schönheiten von einst, kaum zu glauben, daß diese Poster nahezu sechzig Jahre an dieser Wand überdauert haben.
Viel karger sah das Alltagsleben aus...
Ein eisernes Stockbett, gepolstert mit Pferdehaar Matratzen, feuchte Wände, der Geruch von Moder durchzieht den Raum.
Doch langsam gewinnt die Natur wieder Raum, mitten im Zimmer wächst ein Strauch aus dem Gemäuer, bald wird dieser Platz Vergangenheit sein, und die Natur diesen Ort für immer zudecken.
Die Kälte zehrt an unserem Eifer, und so beschließen wir unsere Zeitreise hier zu beenden.









Hey. Ich hab eben durch Zufall deine Instagram Seite entdeckt. Wow! Ich liebe deine Fotos aus den alten Häusern! Super schöne Fotos!
AntwortenLöschenSchöne Grüße,
Denise
Vielen Danke für Dein Kompliment
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