Bereits vor 20 Jahren hatte eine kleine Gruppe von Forschern das geheimnisvollen Loch, in Waldneukirchen „Teufelslucka“ von Schutt befreit. Diese Schatzgräber suchten einen geheimen Gang nach Grünburg, aber auch Gold- und Silbermünzen. Sie fanden Tonscherben und einen 30 m tiefen Brunnenschacht. Diese Tonscherben wurden auf eine Alter von über 700 Jahre bestimmt.
Die Sage über den Teufelsturm berichtet auch von den einzigen zwei Dingen, die angeblich noch vorhanden sind: das sind die alte Glocke und die Kirchentür, die beide in der Kirche von Waldneukirchen zu sehen sind. Ob diese Objekte wirklich vom "Teufelsturm" stammen lies sich bis heute nicht feststellen.
Der Höhlenforscher Josef Weichenberger untersuchte den Brunnen genauer und stellte fest, dass die untersten neun Meter aus behauenen Steinen gemacht wurden.
Vermutlich ist Ende des 14. Jahrhunderts die Burg abgebrannt, der Aufwand für die Errichtung des Burggrabens und vor allem für den Brunnen ist außergewöhnlich, weil Burgen dieser Größe nur Zisternen hatten.
Die ortsansässige Bevölkerung, Heimatforscher, Archäologen und Gemeindebedienstete gingen "ihrer" Sage auf den Grund und konnten in zwei geleiteten Grabungen in den Jahren 2003/2004 einige beachtliche Erfolge verbuchen. So wurden nicht nur mehrere aussagekräftige Fundstücke geborgen, wie etwa ein Radsporn, mehrere Fragmente von Noppenbechern und Armbrusttüllen, es konnten auch relevante Mauerzüge und eine ungefähre Lage einer tatsächlich hier gestandenen Burg dokumentiert werden.



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